Teilsanierung - Bitte helfen Sie uns!

Teilsanierung Plakat
Bildrechte: Kg Lutherkirche Bayreuth

Die Teilsanierung Lutherkirche wird im Jahr 2022 durchgeführt. Der Kanal wurde saniert und im Zuge dessen der Kirchplatz neu gestaltet. Die Stolperstellen auf dem ganzen Gelände wurden behoben.

Das abschüssige Gelände der Lutherkirche ist umgeben von vielen Bäumen. Deren Wurzeln sind massiv in das Kanalsystem eingedrungen, so dass große Teile des Kanals stark beschädigt sind. Um das Gebäude zu erhalten, muss außerdem eine Drainage gelegt werden. Die Sitzecke beim Pfarramtseingang ist seit Jahren unbenutzbar. Die Wege zum Gemeindezentrum sind uneben und gefährlich. Es fehlt ein gesetzlich vorgeschriebener Notausgang aus dem Gottesdienstraum.

430 000 Euro wird die Teilsanierung kosten. Nach Abzug aller Zuschüsse kirchlicherseits muss die Kirchengemeinde eine Summe von mindestens 100 000 Euro aufbringen.

Nur mit Ihrer Hilfe können wir dieses Ziel zu erreichen. Mit Ihren kleinen und großen Spenden tragen Sie dazu bei, dass die Lutherkirche
auch in den kommenden Jahren ein wichtiger Mittelpunkt im Gemeinde- und Gottesdienstleben bleibt. Helfen Sie uns dabei!

Pfarrerin Kathrin Zagel-Busch, Pfarrer Heinrich Busch, Pfarrer Michael Sonnenstatter, 
Vertrauensmann Horst Wäschke, Vertrauensfrau Lore Förster

Spenden & Helfen: Hier online...

oder über Sparkasse Bayreuth
DE 96 7735 0110 0038 0638 63
BYLADEM1SBT

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Alexandra Busch, Architektin
Bildrechte: KG Bayreuth Lutherkirche
Architektin Alexandra Busch

Viele Jahre Planung gingen dem großen Projekt Teilsanierung Lutherkirche voraus. Wir haben nachgefragt bei Architektin Alexandra Busch: Was waren die Schwerpunkte der Teilsanierung? Welches Resumee ziehen Sie?

Alexandra Busch:
Trotz der aktuellen Konjunkturlage auf dem Bau und Schwierigkeiten bei der Materialbeschaffung blieb die Baustelle hiervon überraschenderweise verschont. Auch die immer äußerst konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten mit guten Absprachen untereinander und schnellen Entscheidungswegen tat ihr übriges, dass die beiden Hauptgewerke – Tiefbauarbeiten und Garten- und Landschaftsbauarbeiten – innerhalb des anvisierten Terminplans bis Ende Juni 2022 fertig werden. Kleinere Restarbeiten und Kleingewerke werden bis zum Herbst ebenfalls abgeschlossen.
Besonders freut es mich, dass die bis dato sehr lieblosen Außenanlagen deutlich aufgewertet wurden und nun das ihrige zu einem regen Gemeindeleben beitragen werden können. Auch die Gestaltung des neuen Vorplatzes mit einem Labyrinth eröffnet neue Möglichkeiten.
Leider nicht sichtbar, aber dringend erforderlich, waren die Sanierungsarbeiten an der Kanalisation sowie den Außenwänden der unterkellerten Gebäudeteile. In diesen Bereichen wurde aufgrund der ohnehin nötigen Erdarbeiten für die Abdichtung der Außenwände der Kanal grundsätzlich erneuert. In anderen Teilbereichen erfolgte eine sog. Inlinersanierung zum richtigen Zeitpunkt, denn sonst wäre es in Kürze zu einem Einsturz der defekten Steinzeugrohre gekommen. Teilweise mangelhaft angeschlossene Fallrohre der Dachentwässerung führten zu feuchten Außenwänden, in Kombination mit einer nicht funktionsfähigen Bestandsdrainage und einem altersschwachen Dichtanstrich der Außenwände. Diese Mängelpunkte wurden im Zuge der Sanierung behoben, so dass muffiger Geruch und die Gefahr von Schimmelbildung im Keller nunmehr der Vergangenheit angehören sollten und die Bausubstanz erhalten wird.